Wir feiern 75 Jahre GROB AG

Die GROB AG – von den Anfängen bis heute. 2. Etappe

Die GROB AG feiert dieses Jahr ihr 75jähriges Jubiläum. Dies nehmen wir zum Anlass, etwas tiefer in die Geschichte der GROB AG einzutauchen. Meist sind die Eckdaten von Firmen auf deren Website ersichtlich. So auch unsere. Jedoch ist dies nur eine Aufzählung und die Geschichte dahinter bleibt verborgen. Dies ändert sich nun.

Im Laufe dieses Jahres werden wir die Geschichte der GROB AG von hinten aufrollen und etappenweise einen tieferen Einblick gewähren. Um die Geschichte mit aussagekräftigen Bildern zu unterstützen, tauchten wir tief ins Archiv ein. Geborgen wurden dabei teilweise wirkliche Schätze von Fotografien. Diese haben wir nun digitalisiert, damit sie noch viele Jahre bestehen bleiben. Zusammen mit den Hintergrundinformationen von Fritz Grob entstand eine spannende Zeitreise durch die GROB AG – von den Anfängen bis heute.

Die erste Etappe unserer Firmengeschichte ist auf grosses Interesse gestossen und es folgten viele positive Rückmeldungen. Deshalb führen wir Sie nun durch die zweite Etappe unserer Geschichte.

Wie im ersten Beitrag bereits erwähnt, florierte der 1947 gegründete Zweimann-Betrieb. Aufgrund der beengenden Platzverhältnisse – maschinell wie auch personell – begann die Planung einer neuen Produktionsstätte in Nebikon an der Egolzwilerstrasse.

Egolzwilerstrasse

Fast wäre es bei der Planung geblieben. Die Bank verweigerte das benötigte Geld für den Neubau. Warum? Die Investition schien ihr zu unsicher. Heute kaum vorstellbar: Damals «rettete» der Inhaber des mit der Planung und Ausführung beauftragten Baugeschäfts dieses Projekt. Er sah ein grosses Potential in der «Zahnrad- und Maschinenfabrik Grob» und so konnte das Gebäude dank der finanziellen Unterstützung von dieser Seite gebaut werden.

Der Neubau

1958 war es soweit. Die neu erstellte Fabrikationshalle an der Egolzwilerstrasse in Nebikon wurde in Betrieb genommen. Ein bedeutender Schritt – wurde damit doch die Produktionsfläche verdreifacht.

Die Erweiterungen

Dank steigender Aufträge und damit verbundenen Investitionen in neue Maschinen konnte und musste das Gebäude fortlaufend erweitert werden. So wuchs die Fabrikationshalle 1967 um einen zusätzlichen Büroblock und 1972 mit einer Erweiterung der Fabrikationshalle und der Abteilung «Schärferei».

Das schwerste Zahnrad

An der Egolzwilerstrasse wurde seinerzeit auch das schwerste Zahnrad der Innerschweiz hergestellt. Es hatte einen Durchmesser von 1900 mm, eine Breite von 350 mm und das kolossale Gewicht von 5300 kg. Gefertigt wurde dieses Meisterwerk auf einer Maschine von Reinecker – von den Mitarbeitern humor- und liebevoll «Flash Gordon» genannt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Firma bereits zur «Zahn- und Kettenräderfabrik Grob & Co.» weiterentwickelt und beschäftigte mehrere Mitarbeiter.

Philipp und Fritz Grob jun.

1979 / 1980 war es dann so weit, dass auch Philipp Grob und Fritz Grob. jun. – die Söhne von Fritz Grob-Hodel – zuerst als Maschinenmechaniker mit ins Geschäft einstiegen. Bereits damals stand aber fest, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt die Firma übernehmen würden, weshalb fleissig Weiterbildungen gemacht wurden. Gleichzeitig erfolgte auch die Umwandlung der Kommanditgesellschaft in die GROB AG Nebikon.

CNC-gesteuerte Maschine

1982 wurde auch die erste CNC-gesteuerte Werkzeugmaschine beschafft. Zum damaligen Zeitpunkt galt dies als ein Highlight. Heute gelten CNC-gesteuerte Maschinen als Standard.

Dies war die zweite Etappe. Aber keine Bange… es wird zu gegebener Zeit eine dritte Folge geben.

Alle, welche die erste Etappe verpasst haben oder nochmals lesen möchten, finden diese hier.

GROB AG, Ursula Hofer